Hier kommt der dritte Eintrag für das #penumbracookclub Projekt (und ich bin diesmal nicht zu 100% zufrieden.)

Eine Sache, die ich unbedingt ausprobieren wollte als ich mir unsere a-peel-ing Kollektion näher angeschaut habe war, einen gedeckten Kuchen mit einem unserer Musterdesigns zu machen. Naja… Spoiler-alert: ich bin nicht geskilled (oder geduldig) genug dafür – ich habe ziemlich schnell aufgegeben als das alles nicht so wie geplant funktioniert hat.

Das Halsbanddesign habe ich gewählt, weil es wie das am einfachsten nachzustellende gewirkt hat – diesmal also eine rein logische Inspirationsquelle.

Tja. Zum Glück hatte ich einige meiner Fondant-Werkzeuge in der Nähe und konnte eine blumige Deko improvisieren damit der Kuchen trotzdem hübsch wird.

Zum Zeitpunkt des Backens gab es bei mir am Bauernmarkt noch frische Brombeeren zu kaufen, und ich dachte mir lila und schwarz wären eine wirklich hübsche Kombination – sowohl für Kuchen als auch für das Halsband. Die Füllung wurde im Endeffekt zwar ziemlich pink, aber ich finde die Farbe großartig – das war also mehr ein glücklicher Zufall.

Das was mein allererster Versuch überhaupt vegan zu backen. Ich habe mich für einen Mürbteig entschieden, das erschien mir die sicherste Variante, um ihn zu adaptieren (plus: ich LIEBE Mürbteig). Das Rezept ist ziemlich einfach und das Endergebnis war in Ordnung, aber ehrlich gesagt nichts was ich für die Schwiegereltern (oder jegliche Art von Besuch) backen würde.

Eine liebe Freundin ist vegane Zuckerbäckerin – ich glaube ich muss sie einmal nach ein paar Tipps fragen, um meine Skills zu verbessern. Beim veganen Kochen bin ich ziemlich selbstsicher, aber Kuchen und Torten sind eine ganz andere Geschichte. Da weiß ich einfach (noch) nicht wie ich mit der ganzen „kein Ei verwenden“ Sache umgehen muss – das ist komplizierter als gedacht!

(Wenn ihr gute vegane Kuchenrezepte habt lasst es mich wissen, ich bin neugierig! Vielleicht wollt ihr sogar dem #penumbracookclub beitreten, wie das geht erzähle ich morgen.)

Nachdem Zeit gerade ein sehr wertvolles Gut ist, hatte ich nicht die Gelegenheit das Rezept zu verbessern. Ich habe sogar darüber nachgedacht es gar nicht erst zu veröffentlichen, aber wisst ihr was? Fehler sind menschlich. Und manchmal sind Dinge einfach nicht so perfekt wie man sie gerne hätte.

Außerdem, wie gesagt: der Kuchen war ok. Ok ist nur nicht unser Ziel, richtig?

Ich werde versuchen noch ein anderes Kuchen- oder Tortenrezept in das #penumbracookclub Projekt zu inkludieren, damit ihr auch etwas habt das es wert ist nachgekocht zu werden ;)

Also, der Vollständigkeit halber: hier das Rezept.

Ich habe in einer kleinen Springform gebacken, für eine normal große würde ich die Zutaten mal 1,5-2 nehmen.

Der Teig:

250 g Mehl (ich habe 50 % Dinkelmehl und 50% Buchweizenmehl genommen, weil ich den lustigen Geschmack von Buchweizen mag)

150 g Margarine

75 g Honig

70 g geriebene Haselnüsse

50 g Haselnussmus

(+ schwarze Lebensmittelfarbe)

Die Zutaten werden einfach alle miteinander verknetet bis eine einheitliche Masse entsteht. Vor der Weiterverarbeitung mindestens eine Stunde kaltstellen.

Die Kuchenform mit Backpapier auskleiden und ca. 2/3 der Teigmasse für Boden und Seitenwand verwenden.

Füllung:

400 g Mandeljoghurt

150 vegane Crème Fraiche Alternative

70 g brauner Zucker

3 TL Vanillepudding-Pulver

250 g Brombeeren

Etwas 12 h bevor die Füllung gemacht wird, sollte man das Mandeljoghurt vorbereiten. Dazu wird das Joghurt in ein sauberes Küchentuch geleert, welches über dem Joghurt zu einem Bündel zugeknüpft wird. Dieser Beutel wird jetzt aufgehängt und eine Schüssel darunter gestellt. Auf diese Weise verliert es eine Menge Flüssigkeit, die wir nicht in der Füllung haben wollen. (Wer sich jetzt gerade nicht darunter vorstellen kann gibt einfach auf YouTube „strain yogurt“ ein – da kommen etliche Anleitungen).

Wenn die Zeit um ist wird die Textur des Joghurts wesentlich dickflüssiger sein, fast wie griechisches Joghurt – perfekt für unsere Füllung.

Der Rest der Füllung ist ziemlich einfach: alle Zutaten werden vermengt und in die vorbereitete Kuchenform gefüllt.

Abschließend kommt noch ein Deckel aus dem verbliebenen Teig darüber und der Kuchen wandert für etwa 40 Minuten bei 180° C (Umluft) in das Backrohr.